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21.05.2010

Ziel für 2010: Wanderweg zum Moserboden entwickeln.

Samerberg - Dieser Tage trafen sich die Mitglieder im Gasthaus Post in Törwang zur ersten ordentlichen Mitgliederversammlung. Vorsitzender Kurt Axthammer blickte auf das erste Jahr des Fördervereins zurück.

Ursprünglich war der Verein gegründet worden, um das Startkapital für die insolvenzbedrohte Hochriesbahn aufzutreiben. 100000 Euro hatten die Mitglieder des Vereins der Gemeinde in Form eines Darlehns angeboten. Durch einen günstigen Kredit konnte die Bahn und ihre Gesellschafter auf diese Hilfe verzichten. Trotzdem sieht der Verein seine Initialzündung bei dieser Finanzierung positiv: "Wir haben den Stein ins Rollen gebracht", so Axthammer.

Über die aktuelle Situation bei der Hochriesbahn berichtete Rudl Bürger, der die Neuausrichtung der Bahn ein Jahr lang federführend begleitet hat. Nach der durch Personalmängel erzwungenen Winterpause fährt die Bahn wieder seit Anfang April; im Großen und Ganzen regelmäßig. "Gewisse Abläufe müssen sich noch einspielen, aber wir machen Fortschritte." In Kürze werden ein zweiter und dritter Betriebsleiter ausgebildet, um Engpässen bei Urlaub und Krankheit vorzubeugen. Sorge bereitet den Vereinsmitgliedern die Tarifpolitik der Bahn. So hat die höhere Kostenbelastung, welche die Gleitschirm und Drachenflieger tragen, schon zu einer leichten Abwanderung dieser wichtigen Kundengruppe hin zu preiswerteren Fluggebieten geführt. Die Fliegervereine und die ortsansässige Flugschule beklagen bereits erste Vereinsaustritte und Umsatzrückgang.
Sehr positiv werten die Mitglieder die fast schon sichere Anschaffung einer modernen Pistenraupe, die sowohl für Ski als auch Langlauf für den Wintersport optimale Bedingungen liefern soll. Die Finanzierung dieser teuren Maschine ist noch nicht in "trockenen Tüchern, aber aus ökologischen Gründen gibt es kaum eine Alternative", so Bürgermeister Georg Huber.
Priorität für die Arbeit des Fördervereins wird in dieser Saison die Planung und Entwicklung eines Wanderwegs zum Moserboden und zur Mittelstation sein. "Es verträgt sich nicht mit den Zielen des Sanften Tourismus, wenn wir Gästen aus der Region zumuten, auf einer Teerstraße hochzugehen, die noch dazu häufig von Fahrzeugen benutzt wird." Ulrich Kittelberger stellte sich zur Verfügung, um die Planung voranzutreiben. Er wurde von der Versammlung einstimmig als Beauftragter gewählt. Auf Antrag wurde ihm dafür ein Budget von 500 Euro zur Verfügung gestellt.

Artikel beim OVB online


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